Adelschlag:
Unter den Dotationsgütern des Bistums Eichstätt genannt. Ursprünglich Meierhof. 893 in der "Vita S.Walburgis" des Wolfhard von Herrieden angeführt. Philipp von Rathsamhausen übergibt 1313 das Patronatsrecht an der Pfarrkirche dem Kloster Rebdorf.
1320 "Salzlehen zur Adelsloh" erwähnt.
Möckenlohe:
Gehörte vermutlich zur Grundausstattung des Eichstätter Bistums (8. Jh.). 908 -1087 Adelige nachgewiesen. Im 12. Jh. Stammsitz der Edlen von Möckenlohe. 1179 bestätigt Papst Alexander III. Besitz und Rechte des Domkapitels Eichstätt. 1642 im Dreißigjährigen Krieg verwüstet.
Ochsenfeld:
1214 im Pappenheimer Urbar genannt. Im 13. Jh. Ortsadel nachgewiesen. 1250 Stillind von Ochsenfeld als Gattin des Ulrich von Dollnstein genannt. 1305 in der Auseinandersetzung um Hirschberg Eichstätt zugesprochen. Bis 1803 herzoglich-bayerisches Lehen.
Pietenfeld:
Gehörte vermutlich zur Grundausstattung des Eichstätter Bistums (8. Jh.) 908 urkundlich genannt. 1142 - 1350 Ortsadel erwähnt. 1305 in der Auseinandersetzung um Hirschberg Eichstätt zugesprochen.
Weißenkirchen:
1057 - 1075 Kirchweihe durch Bischof Gundekar II. 1179 im Besitz des Eichstätter Domkapitels. Im Mittelalter eigene Pfarrei. 1570 Pfarrei eingezogen und bis 1669 vom Eichstätter Seminar versehen.
Wittenfeld:
Jagdrecht in dieser Gegend um 900 durch König Ludwig IV. an das Hochstift Eichstätt. 915 durch König Konrad konfirmiert. 1194 an das Kloster zum Heiligen Kreuz durch Domprobst Walbun. In der Auseinandersetzung um Hirschberg 1305 Eichstätt zugesprochen. Anfang des 17. Jh. im Besitz der Jesuiten. Seit der Säkularisation im Privatbesitz.
Untermöckenlohe:
Früher Niedermöggenlohe. 1243 bei einer Schenkung erstmals erwähnt und 1305 in der Auseinandersetzung um Hirschberg Eichstätt zugesprochen.
Tempelhof:
Früher Tempelberge. 1214 im Urbar der Reichsmarschälle von Pappenheim erwähnt. (Besitzer: Tempelherren von Moritzbrunn) 1312 Tempelorden aufgelöst. Später zum Kloster Marienstein. Ab 1859 in Privatbesitz.
Prielhof:
1185 im Schutzbrief des Papstes Urban III. genannt. In der Auseinandersetzung um Hirschberg 1305 Eichstätt zugesprochen.
Mortizbrunn:
Früher "Morsprunn". Seit 1545 nach Bischof Moritz von Hutten (1539 - 1552) Moritzbrunn genannt. 1177 - 1182 unter Bischof Egelolf erstmals genannt. Komturei des Tempelordens. Um 1315 an den Johanniterorden. 1422 von Bischof Marquard gekauft. Bis 1455 in Privatbesitz. Vom Besitzer Hans vn Buttendorf an das Heilig-Geist-Spital in Eichstätt übergeben. Um 1540 niedergebrannt und 1545 durch Bischof Moritz von Hutten für das Hochstift gekauft. Nach der Säkularisation an den Fürsten von Taxis, dann an den Herzog von Leuchtenberg. 1855 an den Bayer. Staat. Seit 1875 Privatbesitz.